Montag, 31. März 2008

Woche 5 : endlich wieder Schueler da



Als Sonntag Morgen die ersten Studies eingetrudelt sind, war ich heil froh – endlich wieder Leben im Hotel & es gab etwas Abwechslung vom Bueroalltag!
Trotz einer kleinen Anzahl an Studenten (es waren „nur“ 80) viel uns allen der Start etwas schwer. Waherend der Woche stellte sich dann jedoch raus, dass das Touren mit einer kleine Gruppe unheimlich Spass macht – man lernt die Kids besser kennen & hatte dank der kleinen Anzahl oft auch mehr Zeit…Fuer mich hiess es in dieser Woche auch wieder einmal ab auf die Buehne und einen der Redner vorstellen - die 2 Seiten lange Rede lief aber ganz gut & so verliere ich auch langsam die Scheu, englisch vor einer ganzen Horde Menschen zu sprechen.
Die Stimmung zwischen uns Mitarbeitern war dann Mitte der Woche allerdings voellig auf dem Tiefpunkt, denn unsere (doch noch sehr junge) Chefin hatte sich zu einem Monster entwickelt. Sie faellte Entscheidunge, die ueberhaupt keine Sinn machten, hat uns nur noch angemault, ungerecht behandelt & selbst die Schueler angefahren…Bis heute hat sich ihr Verhalten leider nicht geaendert!
Am Samstag habe ich dann meinen freien Tag ausserhalb des Hotels genossen – Kaffe trinken im Szeneviertel, abends feiern in einer neuen Bar & endlichmal keine Gespraeche ueber meine Arbeit, denn ich war mit einer Freundin von Alex unterwegs & ich muss sagen Erin ist klasse!

Woche 4 = eine Woche ohne Kids!

Das klang verlockend & nach viel Entspannung (die wir nach der Honeywellwoche auch alle bitter noetig hatten). Aber es kam ganz anderst…
Am „Abreise-Samstag“ hatte ich Spaetschicht im Buero & so dachte ich mir, ich flitze mal schnell runter, hol mir Fruehstuck & geniesse diese in meinem Bett – was sich schnell als Fehlentscheidung rausstellte! Kaum in der Lobby angekommen kam mir meine Chefin entgegen & meinte wir haetten da einige Probleme mit der Abreise der Deutschen…Nach kurzer Einweisung hab ich mich dann auf die Suche der Kids gemacht & hab sie im hintersten Teil des Hotels auch gefunden – 3 Maedels heulend, 2 Jungs stinkig & ich muede, noch in meinem Schlafanzug & hungrig zwischen ihnen; ein klasse Start in den Tag!
Nachdem ich die Teenies etwas beruhigt hatte, hab ich mich dann sofort hinters Telefon geklemmt & versucht die Airline zu erreichen & irgendwelche News zubekommen – leider waren die nur, dass sich die Kids fruehestens am naechsten Tag auf den Weg nach Deutschland machen konnten, denn es gab einige Wetterprobleme. Nachdem einer der Vaeter der Maedels ein „hohes Tier“ bei Honeywell war & bereits in den Staaten bei der Mutterfirma angerufen hatte, hatte PC jetzt auch noch Stress von der Honeywell-Seite & ich wurde mit der „Operation Germany“ beauftragt. Es hat 2 Tage gedauert, bis die Kids endlich ausser Land waren! In den 2 Tagen hatte ich es einige male mit wuetende Eltern (die Telefonterror betrieben haben), heulene Kinder und unkooperative Airlines zu tun. Freizeit gab es ueberhaupt nicht&auch schlaf war sehr rar – denn irgendwie hatte man vergessen das Buero zu besetzen – so sass ich bis tief in die Nacht & bereits morgens frueh wieder im Office, denn hier liefen alle Faeden zusammen. Nebenbei hab ich die Kids beschaeftigt, denn die waren voellig unfaehig& haben sich geweigert englisch zu sprechen… Als sie dann am Montag endlich weg waren war ich heil froh!
Den Rest der Woche hatte ich normale Arbeitszeiten – 5 Tage, 8 Stunden. Die viele (ungewohnte) Freizeit hab ich mit schlafen, shoppen & vor allem feiern verbracht...

Woche 3 = Honeywellweek



480 Kids, 2 Hotels, 11 Gruppen, 11 Busse à viel arbeit, stress & wenig schlaf!
So koennte man die technologie Woche beschreiben & trotz durchschnittlih 4 Stunden schlaf pro Nacht hatte ich eine Menge Spass mit den Kids aus aller Welt! Auch wenn wir besondere Schweirigkeiten mit den Deutschen hatte – einige waren 3 Tage auf dem Weg zu uns, andere mussten 3 Tage laenger bleiben als geplant….
Hier meine Highlights:
Mittwoch Morgen stand der Capitol Hill Besuch an – ein Seminar auf dem „House of Reps“ & als ich am naechsten Tag den selben Raum gefuellt mit den Abgeordneten gesehen hab, war ich schon beeindruckt! Danach war ich fuer eine Gruppe der internationalen Studies zustaendig – fuer uns ging es zu Honeywell. Dort gab es ein kleines, privates Museum, wo man jede Menge anfassen & ausprobieren konnte – genau richtig fuer mich;-) Von dort gings dann in den Zoo & abends sprach Philippe Couston zu uns. Ein gut aussehender , junger Mann, der u.A. fuer Animalplanet arbeitet & von dem her hier beruehmt ist. Unsere Aufgabe bestand darin die Teenies, die voellig aus dem Haeuschen waren auf ihren Sitzen zu halten – schwierig, sehr schweirig! Da dann auch noch der ein oder andere weibliche Programm Assistent hin & weg von Philippe war, war es besonders aetzend – ich sag nur, ich wurde ausgeknockt….
Donnerstag Abend hatte Honeywell dann das komplette Air&Space Museuum fuer uns gemietet. Als besonderes Highlight gab es ein Seminar mit einer Astronautin. Aber auch das Buffet & der Talk mit den Honeywellleuten war wirklich interssant.
Freitagabend habe ich dann fast komplett im Krankenhaus verbracht. Eine Schuelerin ist zusammengebrochen – sie war so aufgeregt, vor dem Dinner & dem Abschlusstanz… So sass ich mit ihr in der Notaufnahme & als es ihr wieder besser ging, konnte ich dann auch die „vor & Nachteile“ eines amerikanischen Krankenhauses naeher betrachten. Ich sag nur – ich bin froh, dass wir das etwas besser geregelt haben! Trotzdem wars ne Erfahrung!
Das war Woche 3!

Dienstag, 18. März 2008

Sommertage in DC




Arbeiten kann richtige Spass machen - besonders wenn das Wetter fabelhaft ist & man auf Sightseeingtour mit den Kids geht....



Mehr Fotos folgen... Wollte euch nur einen kurzen Eindruck geben & euch zeigen, dass es mir hier gut, sehr gut geht!!!!









Freitag, 14. März 2008

Woche 2 : National security & journalism

Woche 2 war spannend, da wir 2 Programme nebeneinander laufen hatten:

zum einen nationale Sicherheit & zum andern Journalismus! Die Herausforderung bestand darin, alle Kids immer in den richtigen Bus zu setzen und zu den richtigen Aktivitaeten zu "schippern" - bei 250 pupertierenden Jugendlichen ist das nicht immer so einfach...:-)


Meine persoenlichen Highlights waren eindeutig : 2 geniale Referenten, meine Einfuehrungsrede & der Friday Dance!
Ich erinner mich gut, wie David Greene, White House Correspontent so von seinem ersten Tag im Weissen Haus berichtet hat, an dem er nicht mitbekommen hat wie das Weisse Haus evakuiert wurde & er letzten endes einsam in seinem Buero sass...Oder Pete Williams der als NBC-Reporter von einem black-out berichtet, bei dem er auf Sendung war & daher wirres Zeug in die Kamera sprach... Die Schmunzler waren natuerlich auf der Seite unsere Dozenten!
Am Dienstag wurde meine Zunge dann auf einen harte Probe gestellt, denn die Einfuehrungsrede fuer Fred Kaplan (Reporter u.a. fuer Washington Post & New York Times...) beinhaltet Worte, die mir einfach nicht ueber die Lippen kommen wollten. Warum in aller Welt haben die Amis Worte wie distinguished?! Als oder falls wir diese Wort jemals in der Schule behandelt haben, hab ich dort geschlafen, gefehlt oder was weiss ich!!! Ich kannte das Wort nicht & konnte es erst recht nicht aussprechen... Aber Wunder gibts immer wieder & so stand ich abends mit zitternden Knien vor den 250 Schuelern & schwupps - ich konnte diese sonderebare Wort aussprechen! :-)
Freitags war dann Tanzzeit & ich haben den "amerikanischen Dancestyle" kennen lernen duerfen... Zum Glueck war ich vorbereitet & so konnte ich beim Soldier-Boy-Dance mitrocken ( so aehnlich wie unser heiss beliebter Cowboy&Indianertanz, nur etwas komplizierter fuer die Beine & er wird auch nicht Saisonabhaengig getanzt....)! Die anderen Taenze sind bei mir momentan noch in Uebung ( wozu ruhige Moment im Office so alles genutzt werden koennen:-))...

Donnerstag, 13. März 2008